Chronik

Nach Schließung der Stadtteilbibliotheken in der Esmarch- und der Parsevalstraße gründeten einige Bürgerinnen und Bürger im Juli 1997 in einem Sebaldsbrücker Wohnzimmer den Förderverein Buche.

Nachdem ein Raum gefunden und renoviert worden war, musste die Bibliothek "eingerichtet" werden: Bücher (übernommen aus den aufgelösten Stadtteilbibliotheken) wurden sortiert und eingestellt. Vieles war notwendig für einen ordentlichen Ausleihbetrieb und musste organisiert werden.

Im März 1998 war es dann soweit: Die Buche konnte mit der Ausleihe beginnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Verein 30 Mitglieder, zum Ende des Jahres waren es schon über 100. Die wenigen Aktiven standen den vielfältigen Aufgaben manchmal etwas ratlos gegenüber. Schließlich waren sie keine Profis. Doch die feste Überzeugung, dass der Stadtteil eine eigene Bibliothek braucht, die vor allem auch für Kinder und ältere Menschen leicht zu erreichen ist, half über alle Klippen hinweg.

Inzwischen ist der Verein ein Treffpunkt für alle Bücherfreunde geworden. Wir arbeiten weiterhin ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis und möchten mit unserem Engagement kleine und große Menschen für das Lesen begeistern.